DEUTSCHER BLOG

DIE REISE ZUM GIPFEL

Photo by Kilian M on Pexels.com

Vom Anbeginn der Schöpfung befinden wir uns in einer Reise der Reifephase und einem Entwicklungsprozess.
Der Schöpfer sprach: İch erschaffe einen Menschen (beşer) Hicr 15/28
Daraufhin folgten bestimmte Zeitabstände des Wartens, bis wir die Konsistenz des Menschseins erreichten und den Hauch der Seele empfingen.
In jeder Phase stehen wir vor verschiedenen Prüfungen.Das heisst in jeder Situation stehen Wege und auch Hindernisse vor uns.
Jeder der sich auf den Weg macht,hat ein Ziel welches er erreichen möchte.
Wenn wir beim Festlegen der Ziele ein System befolgen müssen… Wie und Wo sollen wir anfangen?…
Der Mensch sollte erst entscheiden ,was er nicht werden möchte,wer er nicht werden möchte…
Dann muss er die Frage beantworten,was und wer er sein möchte.
Mit aufrichtiger reiner Absicht , muss er sich entscheiden und seine Richtung (Kibla) festlegen,auf dass sein Weg klar wird.
Er muss mit reiner Absicht und einer Sicherheit im Herzen glauben.

Der Möglichkeiten und Gnaden bewusst, einen Weg und Weggefährten aneignen, der einem die Last erleichtert.Sich Die Rechtleitung finden die einem den richtigen Weg führt.
Er muss wirken ,reifen und mit dem erworbenen Wissen ein Bewusstsein schaffen.
Auf dem Weg zum Sein muss er beten für seine Entscheidungen, im Einklang sein zwischen seiner Absicht und der vollendeten Tat.( ihlas-Amel)
Er muss sich zur Rechenschaft ziehen,auf dem Weg seine Entscheidungen justieren,manchmal einen Schritt zurück gehen,und manchmal nach vorne gehen,
Anpassungsfähig und entschieden sein.

Er muss in den Genuss kommen zu verspüren, Zuflucht zu suchen ,vor Allem was er weiss und nicht weiss,vor Erwartetem und Unerwartetem …
Beim Besitzer von Macht und Barmherzigkeit zu suchen ,der aus allem Schlechten und Guten vollendet, der erzieht, läutert und lehrt,mir den Weg zeigt,der selbst die kleinste Mühe wertschätzt und nicht verschwendet.
Bei dem jenigen der sein Rufen erhört und antwortet,wenn er ihn ruft…
Wenn du Dich dem Ziel näherst,entledige dich deiner weltlichen Erschwernisse und Bürden,damit deine Kraft dir ausreicht.
Reife in dem Wesentlichen,damit du nicht verausgabst.
Wenn du die Spitze erreicht hast,erhebe die Hände und spüre dein Dasein.Lobe und danke dem wahren Besitzer aller Dinge ,sei dir ihm bewusst.
Ohne dein Ego aufzuplustern, wisse dass ER dir alles gibt.
Lob und Preis gebühren einzig und allein dem Herren der Welten(Rabb el alemin) ,spüre das in all deinem Wesen.
Bete für Besseres und bereite dich auf eine weitere Reise, auf Erfahrungen und Werte…

Autorin Yasemin Dilmen

Übersetzt ins Deutsche von Neşe Erkal

Unsere Freiheit, wir sind  frei!!!!

Wie wunderbar nicht war?

Was gibt es schöneres als die Freiheit?

Natürlich weiss jeder was Freiheit ist. Doch dies gilt nicht für jeden?

Wie ist das nun gemeint?

Gott hat für uns eine wundervolle Welt und sehr schöne Dinge erschaffen.

Es steht uns frei, undankbar zu sein.

Es steht uns ebensfalls frei, darüber hinweg zu sehen, was uns gegeben ist und wir sind wieder undankbar.

Es steht uns frei zu sagen, das, was uns gegeben wurde, haben wir uns  selbst  verdient.

Wir haben die Freiheit zu sagen, dass unsere Verdienste selbstverständlich sind.

Wir haben die Freiheit, ohne Selbsterkenntis zu sprechen.

Wir haben die Freiheit, mit einer hochnäsigen Haltung in der Weltgeschichte zu reisen.

Wir haben die Freiheit, die Wahrheit und das Recht zu leugnen.

Es steht uns frei zu lügen.

Wir haben die Freiheit, andere Leute zu täuschen.

Wir haben ebensfalls die Freiheit, uns selbt zu täuschen.

Wir haben die Freiheit, so zu tun, als wären manche Dinge gar nicht vorhanden.

Wir haben die Freiheit leute zu betrügen.

Wir haben die Freiheit zu betrügen.

Wir haben die Freiheit, unseren Verstand nicht zu benützen.

Wir haben die Freiheit, böses zu tun.

Es steht uns frei, die Rechte anderer zu sabotieren.

Wir haben die Freiheit, das Geld anderer wegzunehmen, zu stehlen.

Wir haben die Freiheit, auf die Ehre anderer Leute abzusehen.

Wir haben die Freiheit, unsere Schulden nicht zu beachten.

Wir haben sogar die Freiheit, die grössten Schulden, die wir gegenüber Gott haben, nicht zu beachten.

Wir haben die Freiheit, Menschen zu demütigen und zu beleidigen.

Wir haben die Freiheit, Menschen wie Sklaven zu benützen.

Wir haben die Freiheit, aus welchem Grund auch immer, die Leute zu schlagen.

Wir haben die Freiheit, anders zu handeln als versprochen.

Wir haben die Freiheit zu schwindeln.

Wir haben die Freiheit die Menschen hinters Ohr zu hauen.

Wir haben die Freiheit, den Aufgang der Sonne nicht zu verstehen.

Wir haben die Freiheit, das zu Lesen, was wir nicht verstehen und dazu sagen wir noch “Amen”.

Wir haben die Freiheit, zu Leben, ohne zu verstehen was wir gelesen haben.

Wir haben die Freiheit, den Koran auf arabisch zu lesen und zu handeln,  ohne dass wir verstanden haben, was wir gelesen haben.

Wir haben die Freiheit, zu sagen, wir sind gläubig, jedoch leben wir weiterhin ohne zu verstehen, was Glauben bedeutet.

Wir haben die Freiheit, im Gebet das  Formelle zu erledigen, ohne zu wissen, was wir eigentlich machen.

Wir wissen ja wohl, dass wir ein Gehirn haben, doch es steht uns frei, unser Gehirn nicht zu benutzen.

Wenn wir fasten, haben wir die Freiheit dies zu tun, ohne dem Sinn des Fastens bewusst zu sein.

Wir haben die Freiheit so zu leben, wie wir es bisher getan haben, ohne einen Sinn darin zu sehen.

Wir haben die Freiheit, an Informationen zu glauben, die wir nur von anderen gehört haben, die wir aber nicht selber gelesen haben.

Wir haben die Freiheit, am Freitag zum Freitagsgebet zu gehen, danach aber so zu tun, als ob wir nicht gebetet hätten.

Wir haben die Freiheit daran zu glauben, dass nur teilhaben am Freitagsgebet  ein guter Muslim zu sein bedeutet.

Wir haben die Freiheit, nicht zu lesen und nicht zu forschen.

Wir haben die Freiheit zu sagen, wir brauchen all diese Informationen nicht, wir werden ja kein Professor werden.

Wir haben auch die Freiheit, anderen Leuten das Lernen abzuraten.

Wir haben die Freiheit, diejenige zu verachten, die beten.

Wir haben die Freiheit, den Koran als Ideologie und Philosophie zu sehen.

Wir haben die Freiheit, Menschen nach ihrer Kleidung zu bewerten.

Wir haben die Freiheit, ein Gläubiger zu sein, wann immer es uns lieb ist.

Wir haben die Freiheit zu sagen, dass wir unsere Religion tief in unserem Inneren leben .

Wir haben die Freiheit zu sagen, ja ich werde es tun, nur brauche ich ein bisschen Zeit.

Wir haben die Freiheit zu sagen, ich habe jetzt keine Zeit, doch sobald ich Zeit dazu finde, werde ich es tun.

Wir haben die Freiheit zu sagen, sobald ich in Ruhestand gehe, werde ich es tun.

Wir haben die Freiheit zu sagen, Gott bewahre, Gott ist gross, aber wir machen nichts, um es in die Tat zu setzen.

Wir haben die Freiheit  zu sagen, ja ich werde gleich mein Gebet erledigen, doch danach im Gange des Altags es zu vergessen.

Wir haben die Freiheit, Fehler richtig erscheinen zu lassen.

Wir haben die Freiheit, Staatseigentum zu unterschlagen.

Wir haben sogar die Freiheit, das zu nehmen was uns nicht gehört, zum Beispiel; vom   Geschäftseigentum, wo wir tätig sind.

Wir haben die Freiheit zu rebellieren.

Wir haben die Freiheit, hinter Menschen her zu reden.

Wir haben die Freiheit, Gott zu betrügen und zu hintergehen.

Wir haben die Freiheit, andere zu kritisieren und zu demoralisieren.

Seht ihr wie frei wir sind, nicht war?

Wir haben die Freiheit, nicht über den Tod zu sprechen, geschweigen den zu denken.

Wir haben die Freiheit zu leben, als würden wir niemals sterben.

Wir haben die Freiheit, nicht an Hungrige und Bedürftige zu denken.

Wir haben die Freiheit, nicht zu teilen und auch nicht zum Teilen zu ermutigen.

Wir haben die Freiheit nur an uns zu denken und auch so zu leben.

Wir haben die Freiheit, beim Teilen des Erbens, die Erben zu umgehen.

Wir haben die Freiheit jemandem zu helfen und dabei zu denken; “was werde ich abbekommen?”

Wir haben die Freiheit, dinge falsch zu machen.

Wir haben die Freiheit zu leben, ohne den Sinn des Lebens zu kennen.

Wir haben die Freiheit Gott nicht zu anerkennen und ihm nicht zu gehorchen.

Wir haben die Freiheit zu sagen, das alle Schöpfungen von selbst zustande kamen und nicht von Gott erschaffen wurden.

Wir haben die Freiheit, keine Diener Gottes zu sein.

Wir haben Redefreiheit im Namen Gottes, und wir haben die Freiheit, zu sagen, das ist Sünde und dies ist keine Sünde.

Wir haben die Freiheit, im Namen Gottes zu Lügen.

Wir haben die Freiheit zu sagen; So kam es und so wird es weitergehen und es steht  uns frei, uns dementsprechend zu verhalten.

Wir Leben in Freiheiten Gott sei Dank.

Dank  Gott, dass er uns diese Freiheiten gegeben hat und die Möglichkeit gegeben hat, dies zu verstehen.

Aber lasst uns so weiterleben, machen wir uns daraus keine Probleme, lasst es uns bitte bequem machen.

Zum Glück gab Gott, der dies uns erlaubt hat, uns auch die Freiheit zur Hölle zu gehen!

Na dann, viel Glück!!

ÜBERSETZER : AYŞE SEZEN

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